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Tegernsee (ots)
Gold dominierte Capital.com im zweiten Quartal mit 42,4 Prozent des Handelsvolumens; Deutschland war Europas aktivster Markt.
London, 09. Juli 2026 – Die Online-Handelsplattform für Derivate Capital.com hat laut einer Mitteilung des dpa Presseportal (ots) im zweiten Quartal 2026 ein Handelsvolumen von 1,13 Billionen US-Dollar verzeichnet. Für Geschäftsführer und andere Entscheider ist vor allem bemerkenswert, wie stark sich die Handelsströme in kurzer Zeit verschoben haben: Gold blieb das klar dominierende Instrument, während sich das Interesse zeitweise von Rohstoffen hin zu Aktien- und Indexmärkten verlagerte.
Capital.com meldet außerdem 34,9 Millionen ausgeführte Trades, was einem Rückgang von 23,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal entspricht. Gleichzeitig stieg das durchschnittliche Volumen je Trade um 16,0 Prozent auf 32.418 US-Dollar. Das deutet darauf hin, dass Kundinnen und Kunden im Quartalsverlauf größere Einzelpositionen eingingen. Für Unternehmen mit Finanzbezug ist das ein Hinweis darauf, dass Marktteilnehmer in Phasen erhöhter Unsicherheit eher fokussierter und mit größeren Beträgen agieren.
Gold bleibt der Taktgeber, Aktien holen zwischenzeitlich auf
Nach Angaben der Mitteilung prägten wechselnde Marktphasen das Geschäft: Im April trieben Spannungen rund um die Straße von Hormus die Aktivität an den Rohstoffmärkten, vor allem bei Gold und Energie. Im Mai verlagerte sich das Interesse mit nachlassenden geopolitischen Spannungen und einer breiten Aktienrallye stärker auf Technologie- und Indexmärkte. Im Juni nahm die Aktienmarktaktivität weiter zu, während Gold an Dynamik verlor.
Im Gesamtquartal war Gold mit 42,4 Prozent des Plattformvolumens das meistgehandelte Instrument. Dahinter folgten der US Tech 100 mit 25,9 Prozent, WTI-Rohöl mit 7,0 Prozent, der Dow Jones 30 mit 4,8 Prozent und der DAX 40 mit 4,0 Prozent. Für mittelständische Unternehmen zeigt das vor allem eines: Marktteilnehmer reagierten sensibel auf geopolitische Risiken und auf die Rotation zwischen sicheren Häfen und Aktien.
Deutschland ist Europas stärkster Markt auf der Plattform
Europa machte im zweiten Quartal 21,7 Prozent des gesamten Plattformvolumens aus. Innerhalb Europas war Deutschland mit 22,8 Prozent des regionalen Volumens der aktivste Markt, gefolgt von Italien, den Niederlanden, Frankreich und Polen. Auch hier blieb Gold wichtig: Europaweit entfielen 35,3 Prozent des Volumens auf das Edelmetall, 26,8 Prozent auf den US Tech 100 und 9,0 Prozent auf WTI-Rohöl.
Der DAX 40 erreichte 6,6 Prozent des europäischen Volumens. Die Zahlen stammen aus der Mitteilung von Capital.com über das dpa Presseportal (ots) und sind als Selbstauskunft des Unternehmens zu lesen. Für Entscheider liefern sie dennoch einen brauchbaren Stimmungsindikator: Gold bleibt in unsicheren Phasen ein zentraler Anker, während deutsche und europäische Marktteilnehmer zugleich schnell auf Aktienimpulse umschalten.
Unterm Strich zeigt das Quartal laut Capital.com vor allem die hohe Reaktionsgeschwindigkeit der Märkte. Für Geschäftsführer ist das weniger eine Handelsgeschichte als ein Signal für das Umfeld, in dem sie Preise, Finanzierungskosten und Risikobewertungen einordnen müssen. Gerade die Dominanz von Gold und die starke Rolle Deutschlands in Europa unterstreichen, wie aufmerksam Anleger geopolitische und makroökonomische Risiken verfolgen.
Quelle: Capital.com: Deutschland führt in Europa: Gold macht im zweiten Quartal 42 Prozent des Handelsvolumens bei Capital.com aus – Pressemitteilung auf presseportal.de
Bild: KI-generiertes Symbolbild