Bleib mit dem News-Stream von uNaice immer auf dem neuesten Stand – erfahre als Erster alles rund um die neuesten Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz!

Tegernsee (ots)
Holding, Firmendepot oder Versorgung? Laut Ohligschläger Consulting entscheidet die richtige Kombination über Steuern, Flexibilität und Vermögensaufbau.
Hamburg — Wie Geschäftsführer freie Liquidität langfristig einsetzen, hängt nach Angaben von Ohligschläger Consulting stark von Unternehmensphase, Risikoprofil und persönlichen Zielen ab. Das meldete das dpa Presseportal (ots) am 09.07.2026. Im Kern geht es um die Frage, ob Kapital über eine Holding, ein Firmendepot oder die Geschäftsführerversorgung aufgebaut werden sollte — und in welcher Reihenfolge. Für mittelständische Unternehmer ist das relevant, weil früh getroffene Strukturentscheidungen spätere steuerliche und strategische Spielräume prägen.
Nach Darstellung des Beratungshauses ist die wichtigste Weichenstellung oft schon bei der Gründung zu treffen. Wer damals eine Holdingstruktur einplant, könne sich bei einem späteren Verkauf der operativen GmbH steuerliche Vorteile sichern und Vermögen vom operativen Geschäft trennen. Auch ein privates Depot sei in der Anfangsphase oft ausreichend, verliere aber mit wachsendem Vermögen an Attraktivität, weil steuerliche Belastungen und die Vorabpauschale die Rendite mindern können.
Altersvorsorge und Liquidität gehören zusammen gedacht
Ein weiterer Baustein ist laut der Mitteilung die Geschäftsführerversorgung. Da Gesellschafter-Geschäftsführer in der Regel nicht gesetzlich rentenversichert sind, müsse die Altersvorsorge eigenständig organisiert werden. Ohligschläger Consulting verweist auf die sogenannte erste Stufe der Versorgung, etwa über Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds. Bei Gehaltsumwandlung sinke zugleich das steuerpflichtige Bruttogehalt, was den Aufbau effizienter machen kann.
Wenn in der GmbH nach Investitionen dauerhaft freie Mittel übrig bleiben, kommt aus Sicht des Unternehmensberaters ein Firmendepot oder ein Holding-Depot in Betracht. Entscheidend sei dabei nicht nur die Renditeerwartung, sondern vor allem der Zeitpunkt, zu dem das Geld wieder gebraucht werde. Je kürzer der Horizont, desto defensiver sollte die Anlagestrategie ausfallen. Muss Kapital später in die operative Gesellschaft zurückfließen, könne auch ein Darlehen der Holding ein flexibler Weg sein.
Warum die Reihenfolge über den Ertrag entscheidet
Die Kernaussage der Pressemitteilung: Holding, Firmendepot und Versorgung sind keine Alternativen nach dem Entweder-oder-Prinzip, sondern Bausteine, die sich ergänzen können. Das Beratungshaus betont, die größte Gefahr liege darin, nur eine Lösung isoliert zu betrachten. Wer zu früh festlegt, verschenke womöglich steuerliche Vorteile und spätere Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Sicht ist jedoch eine Beratungsempfehlung des Unternehmens und keine allgemeingültige Handlungsanweisung.
Für Geschäftsführer im Mittelstand ist das vor allem deshalb relevant, weil sich Unternehmenswachstum und Vermögensaufbau selten synchron entwickeln. Erst wachsen Umsatz und Gewinn, dann stellt sich die Frage nach Rücklagen, Versorgung und Kapitalanlage. Die Mitteilung von Ohligschläger Consulting empfiehlt deshalb einen Gesamtplan statt einzelner Produkte. Am Ende zählt demnach weniger die einzelne Struktur als die Kombination, die zur Unternehmensphase und zur Liquiditätslage passt.
Für Geschäftsführer lautet die Botschaft: Nicht die eine Lösung suchen, sondern Holding, Depot und Versorgung früh aufeinander abstimmen.
Quelle: Holding, Firmendepot oder Versorgung: Sebastian Ohligschläger von Ohligschläger Consulting verrät, welche Kombination für Geschäftsführer sinnvoll ist – Pressemitteilung auf presseportal.de
Bild: KI-generiertes Symbolbild