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Eine 26-Jährige verletzte während einer Fahrausweiskontrolle im Regionalexpress zwischen Magdeburg und Schönebeck einen Sicherheitsmitarbeiter, nachdem sie ohne gültigen Fahrschein gereist war.
Vorfall im Regionalexpress
Am Montagvormittag, dem 16. März 2026, kam es zu einem Vorfall in einem Regionalexpress, der auf der Strecke von Magdeburg nach Schönebeck unterwegs war. Eine Reisende, die ohne gültigen Fahrausweis fuhr, zeigte sich während der Fahrausweiskontrolle aggressiv gegenüber einem Zugbegleiter. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn versuchte, die Situation zu deeskalieren und trat zwischen die Beteiligten.
Angriff mit Insulinstift
In der darauf folgenden Auseinandersetzung gestikulierte die 26-jährige Nigerianerin mit einem geschlossenen Insulinstift und verletzte den Sicherheitsmitarbeiter am linken Auge. Dieser klagte anschließend über Schmerzen, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Laut Informationen der Bundespolizei wurde der Insulinstift als mögliches Tatmittel sichergestellt.
Einsatz der Bundespolizei
Die Bundespolizei wurde durch den Zugbegleiter alarmiert und traf am Haltepunkt Schönebeck-Bad Salzelmen ein, wo der Zug zum Stehen gekommen war. Vor Ort war auch eine Rettungswagenbesatzung anwesend, da die Tatverdächtige kurzfristig das Bewusstsein verloren hatte. Eine medizinische Notwendigkeit wurde jedoch nicht festgestellt.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die 26-Jährige konnte vor Ort identifiziert werden. In einer ersten Befragung räumte sie ein, ohne Fahrausweis gereist zu sein, machte jedoch keine weiteren Angaben zum Vorfall. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie des Erschleichens von Leistungen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Beteiligten vor Ort entlassen.
Quelle: Pressemeldung der Polizei