Am Dienstag, den 10. März 2026, wurde eine 44-jährige Frau am Hauptbahnhof Halle (Saale) von der Bundespolizei festgenommen, nachdem ein Haftbefehl wegen einer ausstehenden Geldstrafe gegen sie erlassen worden war. Der Großvater der Festgenommenen zahlte den offenen Betrag von 1600 Euro und verhinderte somit die Ersatzfreiheitsstrafe.

Festnahme am Hauptbahnhof

Am Vormittag des 10. März 2026 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle (Saale) die 44-jährige Frau. Bei der Überprüfung ihrer Identität stellte sich heraus, dass nach ihr per Haftbefehl gesucht wurde. Der Haftbefehl beruhte auf einem Strafbefehl des Amtsgerichts Aschersleben aus dem April 2025, in dem die Frau wegen Beleidigung und versuchter Nötigung verurteilt worden war.

Großvater greift ein

Da die Frau seit Ende 2025 unbekannten Aufenthalts war, hatte die Staatsanwaltschaft Magdeburg den Haftbefehl erlassen. Die Bundespolizisten nahmen die 44-Jährige fest und brachten sie in das Bundespolizeirevier am Hallenser Hauptbahnhof. Ihr Großvater erhielt von der Festnahme und den Konsequenzen Kenntnis und entschied sich, den offenen Betrag von 1600 Euro bei einer Polizeidienststelle einzuzahlen. Damit konnte er die Ersatzfreiheitsstrafe seiner Enkeltochter abwenden.

Schlussfolgerung

Nach dem Abschluss aller Maßnahmen durfte die Frau die Dienststelle wieder verlassen, und die ausschreibende Behörde wurde über die Entwicklung informiert. Ein weiterer Vorfall am Hauptbahnhof Halle zeigt somit die Relevanz der Polizeiarbeit in der Region und die schnelle Reaktion der Sicherheitskräfte.

Quelle: Pressemeldung der Polizei