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Deutschland und die EU werden zunehmend abhängiger von seltenen Erden aus China. Der aktuelle Handel zeigt einen klaren Trend, der die geopolitischen und wirtschaftlichen Dynamiken in der Region beeinflusst.
Im Jahr 2025 ist die Menge der eingeführten seltenen Erden in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 % gestiegen. Das Statistische Bundesamt berichtet von 5.500 Tonnen, die einen Gesamtwert von 77,6 Millionen Euro erreichen. Trotz dieses Anstiegs bleibt die importierte Menge deutlich unter dem Höchststand von 2018, als 9.700 Tonnen nach Deutschland gelangten.
Rückgang des chinesischen Anteils
Überraschend ist der Rückgang des Anteils an importierten seltenen Erden aus China. Im Jahr 2025 stammten 55,4 % der Importe, das sind 3.000 Tonnen, aus dem Land, verglichen mit 65,4 % im Jahr 2024. Dies deutet auf eine Diversifizierung der Beschaffungsquellen hin, wobei Österreich (20,0 % der Importe) und Estland (10,9 %) als bedeutendste Herkunftsländer nach China rücken. Diese Entwicklung ist von entscheidender Bedeutung, da die ursprüngliche Herkunft der in diesen Ländern verarbeiteten Rohstoffe nicht mehr genau nachweisbar ist.
Europäische Importe und die Abhängigkeit von China
Diese Abhängigkeit von seltenen Erden birgt Risiken, insbesondere im Hinblick auf die geopolitischen Spannungen und den technologischen Wettbewerb. Die EU und Deutschland stehen vor der Herausforderung, alternative Lieferketten zu etablieren, um ihre strategische Position im globalen Markt zu stärken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entwicklungen im Import von seltenen Erden sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Die Verschiebung der Handelsströme könnte langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft und Technologie in Europa haben und verdeutlicht die Notwendigkeit, die Quellen für diese essenziellen Rohstoffe weiter zu diversifizieren.
Quelle: Statistisches Bundesamt