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Tegernsee (ots)
Die Münchener Hypothekenbank hat im Geschäftsjahr 2025 einen bemerkenswerten Jahresüberschuss erzielt und kündigt optimistische Pläne für das laufende Jahr an. Das meldete die dpa Presseportal (ots) in einer aktuellen Pressemitteilung.
Die Münchener Hypothekenbank blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 zurück, das trotz herausfordernder Rahmenbedingungen von einer positiven Geschäftsentwicklung geprägt war. Laut der Pressemitteilung konnte die Bank ihr Neugeschäft gegenüber dem Vorjahr steigern und einen Jahresüberschuss von 106,1 Millionen Euro erzielen, was einen leichten Anstieg im Vergleich zu 105,6 Millionen Euro im Jahr 2024 darstellt. Dr. Holger Horn, der Vorstandsvorsitzende, äußerte sich zuversichtlich über die erreichten strategischen Ziele und die gestärkte Marktposition der Bank.
Ertragslage und Neugeschäft
Der Zinsüberschuss der Münchener Hypothekenbank belief sich auf 512,2 Millionen Euro, was zwar im Vergleich zum Vorjahr (532,5 Millionen Euro) einen Rückgang bedeutet, jedoch nach den internen Erwartungen positiv ausfiel. Der Provisionssaldo konnte von minus 64,3 Millionen Euro im Jahr 2024 auf minus 62,8 Millionen Euro im Jahr 2025 verbessert werden, was den Zins- und Provisionsüberschuss auf 449,4 Millionen Euro reduzierte. Der Verwaltungsaufwand stieg jedoch auf 171,3 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund von regulatorischen Initiativen und strategischen Entwicklungsprojekten.
Besonders hervorzuheben ist das starke Wachstum im Hypothekenneugeschäft, das um 11 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zulegte. In der privaten Wohnimmobilienfinanzierung steigerte die Bank ihr Neugeschäft auf 1,9 Milliarden Euro. Bemerkenswert war auch das Geschäft in der Schweiz, das mit einem Plus von 72 Prozent auf 431 Millionen Euro ein weiteres starkes Wachstum verzeichnete.
Marktposition und Kapitalbasis
Die Münchener Hypothekenbank konnte ihre Position auf den Pfandbriefmärkten erheblich ausbauen. Ein herausragendes Beispiel war die Emission eines Hypothekenpfandbriefs im Benchmarkformat mit einem ursprünglichen Volumen von 500 Millionen Euro, das später auf 750 Millionen Euro aufgestockt wurde. Zudem stellte die Bank mit der Ausgabe einer grünen Senior-Non-Preferred-Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro ihr Engagement im nachhaltigen Finanzierungsbereich unter Beweis.
Die Kapitalbasis der Bank wurde ebenfalls gestärkt. Der Eigenmittelbestand stieg auf 2,51 Milliarden Euro und übertraf die aufsichtsrechtlichen Anforderungen deutlich. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich auf 21,0 Prozent, während die Gesamtkapitalquote bei 28,0 Prozent lag. Diese stabilen finanziellen Kennzahlen haben der Bank erlaubt, ihre Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 98,8 Millionen Euro zu reduzieren.
Im Ausblick auf das Jahr 2026 hat sich die Münchener Hypothekenbank vorgenommen, im Hypothekenneugeschäft um 12 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu wachsen. Dennoch erwartet die Bank aufgrund geopolitischer Spannungen Herausforderungen für die Finanzierungsbedingungen und die Investitionsbereitschaft in den Immobilienmärkten.
Die Zukunft scheint trotz unsicherer Bedingungen vielversprechend, da die Münchener Hypothekenbank ihre strategischen Zielvorgaben konsequent verfolgt und eine solide Kapitalbasis offeriert. Der Geschäftsbericht 2025 kann auf der Webseite der Bank eingesehen werden.
Quelle: dpa Presseportal (ots)