**Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe: Ein starkes Plus im März 2026**

Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen einen bemerkenswerten Anstieg des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im März 2026. Mit einem realen Anstieg von 5,0 % im Vergleich zum Vormonat und 6,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat, ist dies ein positives Signal für die Industrie.

Positive Entwicklung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen

Die positive Entwicklung der Neuaufträge erstreckt sich über nahezu alle Wirtschaftsbereiche. Besonders hervorzuheben sind die signifikanten Zuwächse in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, die um beeindruckende 21,5 % zulegte. Auch der Maschinenbau verzeichnete einen Anstieg von 6,9 %, während die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ein Plus von 14,4 % erzielte.

Die Investitionsgüter konnten im März 2026 um 2,1 % zulegen, während die Vorleistungsgüter sogar um 9,2 % höher ausfielen als im Vormonat. Konsumgüter erlebten einen Anstieg von 7,3 %. Diese Diversifizierung der Aufträge deutet auf eine robuste Nachfrage in der Industrie hin.

Auslands- und Inlandsaufträge im Aufwind

Die Auslandsaufträge stiegen im März 2026 um 5,6 %. Besonders die Aufträge aus der Eurozone, die um 10,1 % zunahmen, trugen zu diesem Anstieg bei. Auch die Inlandsaufträge zeigten sich stark und stiegen um 4,0 %. Diese Entwicklungen sind vielversprechend und könnten auf eine stabilere wirtschaftliche Lage hinweisen.

Im Dreimonatsvergleich war der Auftragseingang im ersten Quartal 2026 allerdings um 4,1 % niedriger als im vierten Quartal 2025, was auf ein hohes Volumen an Großaufträgen zum Jahresende 2025 zurückzuführen ist. Ohne die Berücksichtigung dieser Großaufträge stieg der Auftragseingang jedoch um 1,6 %.

Insgesamt zeigen die aktuellen Zahlen, dass das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland auf einem soliden Kurs ist. Die positive Entwicklung der Auftragseingänge könnte nicht nur eine Stabilisierung der Industrie signalisieren, sondern auch eine Basis für weiteres Wachstum schaffen.

Quelle: Statistisches Bundesamt