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BDI sieht in der Hightech Agenda einen wichtigen Impuls für Tempo, Fokus und mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland.
Die Hightech Agenda Deutschland ist aus Sicht des BDI ein relevanter Schritt, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken. Das meldete der BDI in einer Pressemeldung vom 20. Mai 2026. Für Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen ist vor allem entscheidend: Der Verband begrüßt, dass Wirtschaft und Wissenschaft früh eingebunden wurden und der Transfer in die Anwendung stärker in den Mittelpunkt rückt.
BDI-Präsident Peter Leibinger betonte, die vorliegenden Roadmaps griffen die richtigen Technologien auf und zeigten hohe Ambition. Zugleich mahnte er klare Prioritäten an. Für Unternehmen zählt aus dieser Perspektive vor allem, dass Förder- und Innovationspolitik schneller, verbindlicher und fokussierter wird. Genau daran werde sich zeigen, ob die Agenda nur Orientierung gibt oder tatsächlich Innovationen schneller in den Markt bringt.
Worauf es bei der Umsetzung jetzt ankommt
Leibinger forderte, bei der Umsetzung über Wettbewerb Geschwindigkeit und Fokussierung zu erzeugen. Die Roadmaps seien ein wichtiger Startpunkt, doch eine Version 1.0 müsse rasch überarbeitet werden. Aus Sicht des BDI braucht es dafür klarere Meilensteine und weniger Ballast, damit die Ziele zügig präziser werden. Für Unternehmen ist das relevant, weil verlässliche Prioritäten Investitionsentscheidungen, Partnerschaften und Forschungskooperationen planbarer machen.
Besonders deutlich wird die Forderung nach Konsequenz: Der BDI verlangt schnellere und entschlossenere Instrumente bei Förderung, Transfer und auch beim Beenden von Projekten als bisher. Hinter dieser Aussage steht ein klares Signal an die Politik, Verfahren stärker auf Wirkung auszurichten. Für Mittelständler bedeutet das im Kern: Wer Zukunftstechnologien voranbringen will, braucht nicht nur Geld, sondern vor allem Geschwindigkeit und weniger Reibungsverluste.
Technologische Souveränität als Wettbewerbsfaktor
Der BDI verknüpft die Hightech Agenda ausdrücklich mit Wachstum, Wertschöpfung und technologischer Souveränität. Leibinger sagte, wer Zukunftstechnologien entschlossen stärke und in die Anwendung bringe, sichere zugleich Resilienz in einer geopolitisch zunehmend unsicheren Welt. Für Geschäftsführer ist das mehr als ein politischer Nebensatz: Es geht um die Fähigkeit, kritische Technologien, Lieferketten und Innovationsprozesse im Standort Deutschland robuster aufzustellen.
Die Botschaft aus der Pressemeldung ist damit klar: Der BDI begrüßt die Richtung der Agenda, fordert aber bei der Umsetzung mehr Tempo und Verbindlichkeit. Für Unternehmen, die auf Förderlogik, Forschungstransfer und technologiegetriebene Geschäftsmodelle angewiesen sind, dürfte genau dieser Punkt entscheidend sein. Ob die Hightech Agenda am Ende trägt, wird sich aus BDI-Sicht nicht an Ankündigungen messen, sondern daran, wie konsequent sie in den Markt übersetzt wird.
Quelle: BDI